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Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Tal! Du bist Goreaner? Oder eine, von der Erde verschleppte Kajira? Hier geht's rein.

Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Criz Collins » So 18. Okt 2009, 00:16

Moderator hat geschrieben:So, jetzt muss ich hier mal einsteigen. Sonst artet das hier aus oder es entstehen Vorwürfe wo sie nicht hingehören.
Ich habe mir diesen Thread jetzt dreimal durchgelesen und komme zu den folgenden, UNPARTEIISCHEN Schlüssen:

  • Bis hierhin war es eine gute, sachliche und vielseitige Diskussion.
  • Bis hierhin hat Toran in nur einem Post Sand Sleen angesprochen und sich positiv zu deren Baumaßnahmen geäußert.
  • Bis hierhin hat Toran keinerlei Beleidigungen gegenüber Sim-Ownern ausgesprochen.
  • Jeder Diskussionsteilnehmer benahm sich bis hierhin.

Lieber Core, mir ist durchaus klar das Du Dich als Sim-Owner hier relativ stark angegriffen fühlen musst. Allerdings hast Du, so meine objektive Meinung, keinerlei Grund dazu.
Zum Einen hat Toran bisher weder irgendwelche Beleidigungen gegenüber Sim-Ownern im Allgemeinen ausgesprochen, noch hat er Dich bisher direkt beleidigt.
Er hat lediglich seine Meinung kundgetan, das sich Sim-Owner im Allgemeinen Ihr Gor selbst bauen indem sie entweder ihre sim oder den Ort den ihre sim darstellt an eine andere stelle auf Gor sieht als wo er tatsächlich hingehört oder indem sie sich die Regeln so hinbiegen, damit sie im Einklang mit ihrer Bauweise sind.
Das er damit in einigen Fällen Recht hat, ist ja durchaus eine bekannte Tatsache, leider. Selbst Du hast etwas Ähnliches schon öfters geschrieben.

Nunja, Toran gefällt halt Sand Sleen und deshalb sagt er das auch, aber von "in Weihrauch badet" sehe ich hier nichts. Und selbst wenn, wieso auch nicht? Wieso sollte er nicht das Recht haben eine Sim in den höchsten Tönen zu loben, die ihm besonders gut gefällt? Das Recht hat jeder hier und wird ihm auch niemand streitig machen.

Core, bitte versuch Dich nicht so persönlich angesprochen zu fühlen, oder alles was Toran schreibt nur auf Dich zu beziehen. Ich kann mir kaum vorstellen, das er (nur) Dich als Sim-Owner meint, wenn überhaupt. Im Gegenteil, er prangerte schon die Oase der 4 Palmen an.
Hier müsste ich mich eigentlich deutlich mehr persönlich angegriffen fühlen als Du. Schliesslich war Criz Runo (Mein ehemaliger Haupt-Ava) eine der Haupt-Mitbegründerinnen von 4P und hat nicht wenig mit dem Baustil zu tun gehabt. Schliesslich stammten von ihr viele der Mietshäuser und die meisten der Scripts und Animationen. ;)


EDIT: Sorry, ich meinte natürlich Toran, nicht Tarkan. Habs entsprechend geändert.
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Achja, übrigens... Auch DU kannst Werbung für ZL machen! Einfach hier und dort mal eine Bemerkung ingame fallen lassen, wie toll doch ZL sei. Ausserdem haben wir eigene Terminals für die Verifizierung und Group-Invite-Schilder. Beides findest Du kostenlos im Marktplatz.
Bitte stell einfach soviel wie möglich überall dort auf, wo Du Baurechte hast. Je mehr davon "im Umlauf" sind, desto grösser und bekannter wird ZL!


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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » So 18. Okt 2009, 10:35

Hallo Criz

Toran nicht Tharkan.

Hallo Core

Es liegt mir fern irgend jemanden anzugreifen. Kritik an SIM's, insbesondere wenn konstruktiv, sollte doch erlaubt sein oder? Ja manchmal verpacke ich diese in Humor, ist das schlimm? Ausgerechnet jemand der seinen Verbund als "die wahren Goreaner" bezeichnet sollte doch fuer Kritik offen sein und diese nicht als Anfeindung sondern als Gelegenheit zur Verbesserung sehen.

Aber zum Thema zurueck zu kommen:

Es gibt sicher noch mehr Leute als ich die eben Gor suchen und es nicht finden. Dass Spielerverhalten durch die Autentizitaet beinflusst wird, kann man in SIM's die eben authentisch gebaut sind sehr schoen beobachten. Komm doch einfach mal vorbei im SS und schau selbst.

Insbesondere empfehle ich den Besuch von Vonda, Salernum, Sand Sleen und Laura (/me verteilt den restlichen Weihrauch gleichmaessig ueber alle genannten SIM's) . In allen 4 kann man den kulturellen und/oder buchmaessigen Hintergrund der jeweils dargestellten Region deutlich erkennen.

Was denkt der werte Leser eigentlich ueber These 5: Mehr Aufklaerung?

Gruss

Wolfgang
Zuletzt geändert von Toran Kultus am So 18. Okt 2009, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » So 18. Okt 2009, 10:47

Core Hax hat geschrieben:*schmunzelt*
Danke für deine Antwort Tharkan.
Meine Frage / Thesen sind bewusst etwas ... überspitzt ... um zum Nachdenken anzuregen.
Und um Antworten zu erhalten. :)


Meine auch!

Wolfgang
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Bina Mayo » Mo 19. Okt 2009, 08:00

Was mich an der Diskussion hier fürchterlich stört ist folgende Aussage:
Toran Kultus hat geschrieben:Wenn der SIM Owner bei der Gestaltung der Umgebung schon seine eigenen Vorstellungen einbringt statt sich an die Vorlage zu halten, dann nimmt sich auch der Spieler dieses Recht, bei der Kleidung und seiner Geschichte die er spielt. Warum auch nicht, so wird es Ihm ja vorgemacht.


Bei der Sim Gestaltung fließen noch ein paar andere Sachen mit ein, ich kenne Sims, die mit Türmen sehr viel in die dritte Dimension gegangen sind, wie es in einem Kajira-blog ausgedrückt wurde. Der große Nachteil an der Sache ist nur, die Spieler laufen ständig aneinander vorbei, es gibt einfach zu viel Platz. Kargash, im Gegensatz zu Lydius, hat ja auch den grossen Vorteil, dass es nie beschrieben worden ist, es bleibt einfach mehr Freiheit beim bauen.

Der Punkt sind einfach die Basics, die ich bei meinem letzten Post schon ansprach. Es werde Chars kreiert, die nicht das geringste mit den 3 Grundsätzen von Gor zu tun haben, und hier liest man die Begründung: "Weil die Sims ja auch nicht authentisch sind" Auch die Grundsätze der Kleidung sind doch recht eindeutig: "im Grossteil von Gor tragen die Männer Tuniken, und die Frauen tragen ihre Haut bedeckt." Warum sollte das von der Geschichte der Stadt abhängen?
Ich gebe Dir recht, dass es klar sein sollte, wo man sich auf Gor befindet. Aber gerade die extremen Bedingungen, wie Wüste oder Schnee fließen meiner Ansicht nach viel zu wenig ins RP ein. Als ich mal mit umwickelten Füßen, Umhang und Kapuze durch die Wüste gelaufen bin, bin ich sofort verwundert angesprochen worden, obwohl ich darunter nackt war. Nach kurzer Zeit stand ich dann nackt unter der prallen Sonne.... :(

Wir spielen ein Rollenspiel, es wird nur ein Rahmen vorgegeben, kein Drehbuch. Warum sollte man keine Stadt bauen, die in den Rahmen von Gor passt, aber nicht in den Büchern beschrieben wird? Auch wenn man sich in einer Region, die durch Schendi beeinflusst wird, auf dunkelhäutige Avatare festlegt, kann man es doch gleich sein lassen, oder man zwingt die Leute sich einen Alt speziell für diese Stadt zu bauen. Bestimmte Grenzen in der Authentizität machen also Sinn.
ABER... das ganze geht mir viel zu sehr in die Richtung der meist gebrauchten Ausrede auf Gor: "100% authentisch kann man ja eh nicht spielen".... aus diesem Gedanken heraus werden selbst die Grundlagen beiseite geschoben, und die Begründung wird hier gerade geliefert!
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mo 19. Okt 2009, 09:07

Bina Mayo hat geschrieben:Was mich an der Diskussion hier fürchterlich stört ist folgende Aussage:
Toran Kultus hat geschrieben:Wenn der SIM Owner bei der Gestaltung der Umgebung schon seine eigenen Vorstellungen einbringt statt sich an die Vorlage zu halten, dann nimmt sich auch der Spieler dieses Recht, bei der Kleidung und seiner Geschichte die er spielt. Warum auch nicht, so wird es Ihm ja vorgemacht.


Genau das ist meine Kernaussage. Statt immer mit dem Finger auf die boesen Honks zu zeigen, sollte der SIM owner sich mal selbst an der Nase fassen und sich an die Vorlage halten. "Leading by Example", sagt der Ami.

Der Punkt sind einfach die Basics, die ich bei meinem letzten Post schon ansprach. Es werde Chars kreiert, die nicht das geringste mit den 3 Grundsätzen von Gor zu tun haben, und hier liest man die Begründung: "Weil die Sims ja auch nicht authentisch sind" Auch die Grundsätze der Kleidung sind doch recht eindeutig: "im Grossteil von Gor tragen die Männer Tuniken, und die Frauen tragen ihre Haut bedeckt." Warum sollte das von der Geschichte der Stadt abhängen?


Weil Norman eben keine einheitliche Kultur fuer ganz Gor beschrieb, sondern ganz bewusst unterschiedlichste Erdenkulturen als Basis fuer verschiedene Gor Kulturen genommen hat. Das gehoert ebenfalls zu den Basics.

Diese spiegeln sich wieder am Kleidungsstil aber eben nicht nur daran. Ja, Tuniken sind die meisstgetragene Kleidung, aber eben nicht in der Tahari, in Torvaldsland auch nicht und die Wilden auf den Barrens sehen noch mal ganz anders aus, die Mambas auch und die Spider People sowieso.

Ich finde es ja auch immer wieder unangenehm peinlich wie chars rumlaufen die mit Gor nichts zu tun haben und der Baustil der SIM darf da sicher keine Ausrede oder Begruendung werden. Insbesondere in der Kaste der Assassinen gibt es da ganz gruselige Beispiele.

Ich gebe Dir recht, dass es klar sein sollte, wo man sich auf Gor befindet. Aber gerade die extremen Bedingungen, wie Wüste oder Schnee fließen meiner Ansicht nach viel zu wenig ins RP ein. Als ich mal mit umwickelten Füßen, Umhang und Kapuze durch die Wüste gelaufen bin, bin ich sofort verwundert angesprochen worden, obwohl ich darunter nackt war. Nach kurzer Zeit stand ich dann nackt unter der prallen Sonne.... :(


D'accord. Zu Fuss und alleine ist sowieso nicht BTB. Ein Mann zu Fuss in der Wueste wird als tot gezaehlt, schrub Norman in "die Stammeskrieger". :roll:

Wir spielen ein Rollenspiel, es wird nur ein Rahmen vorgegeben, kein Drehbuch. Warum sollte man keine Stadt bauen, die in den Rahmen von Gor passt, aber nicht in den Büchern beschrieben wird?


Doch soll man. Find ich ganz toll. Nur sollte man dann eben den Kulturellen Hintergrund der Region in der man seine Stadt baut kennen und umsetzen. Damit es eben in den Rahmen passt, den kulturellen Rahmen.

Es sei denn man sucht sich als kulturellen Rahmen ganz bewusst eine Kultur die Norman eben noch nicht nach Gor enfuehrte uns spielt deren goreanisierte Nachfahren- waere sicher auch mal eine interessante Variante, sollte man dann aber auch so deklarieren. Die Helveten und die Bayovaren fallen mir da spontan dazu ein...... :lol:

Auch wenn man sich in einer Region, die durch Schendi beeinflusst wird, auf dunkelhäutige Avatare festlegt, kann man es doch gleich sein lassen, oder man zwingt die Leute sich einen Alt speziell für diese Stadt zu bauen. Bestimmte Grenzen in der Authentizität machen also Sinn.


Stimmt. Aber die Admins und Moderatoren koennten ja mit gutem Beispiel vorangehen und Ihre SIM so authentisch wie moeglich und Ihre Avis passend dazu zu gestalten. Wenn ich ein Dorf in der Naehe von Schendi betreiben wuerde, waere mein Avi schwarz und wuerde die fuer Schendi typischen Tuniken tragen. Die Landschaft waere deutlich equatorial-tropisch.

ABER... das ganze geht mir viel zu sehr in die Richtung der meist gebrauchten Ausrede auf Gor: "100% authentisch kann man ja eh nicht spielen".... aus diesem Gedanken heraus werden selbst die Grundlagen beiseite geschoben, und die Begründung wird hier gerade geliefert


Nein , ich will sicher keine Ausrede liefern sondern einen Loesungsansatz der anderen Ortes bereits funktioniert.

Wolfgang / Toran
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Bina Mayo » Mo 19. Okt 2009, 09:54

Toran Kultus hat geschrieben:Genau das ist meine Kernaussage. Statt immer mit dem Finger auf die boesen Honks zu zeigen, sollte der SIM owner sich mal selbst an der Nase fassen und sich an die Vorlage halten. "Leading by Example", sagt der Ami.


Genau das hat gerade Core in wirklich beispielloser Weise gemacht. Gerade er hat den Krieger vorGELEBT, und nicht nur drüber geschrieben. Kargash war ein echter Wegbereiter, was Sims angeht, die eng an den Büchern spielen, und Core hat mit Katara wirklich lange durchgehalten, TROTZ aller Arbeit die das macht, und Frust, den es bedeutet.

Kargash war meines Wissens der erste Ort im deutschen Gor, wo die Krieger konsequent auf Bögen verzichtet habe, und in Kargash trugen die Kajirae schon Tuniken, als sie woanders noch im Tanz-Silk durch den heißen Wüstensand gelaufen sind.

Es macht einen großen Unterschied, ob man Konsument ist, oder Macher... das erste ist um Klassen einfacher!


Toran Kultus hat geschrieben:Weil Norman eben keine einheitliche Kultur fuer ganz Gor beschrieb, sondern ganz bewusst unterschiedlichste Erdenkulturen als Basis fuer verschiedene Gor Kulturen genommen hat. Das gehoert ebenfalls zu den Basics.

Diese spiegeln sich wieder am Kleidungsstil aber eben nicht nur daran. Ja, Tuniken sind die meisstgetragene Kleidung, aber eben nicht in der Tahari, in Torvaldsland auch nicht und die Wilden auf den Barrens sehen noch mal ganz anders aus, die Mambas auch und die Spider People sowieso.


Ich habe bewusst die extreme ausgeklammert. Ich persönlich halte es für einen grossen Nachteil, das gerade die Extreme so gerne gespielt werden, früher war es die Wüste, heute ist es der Norden. Es fällt einfach leichter, von einer gemässigten Sim in die nächste zu reisen, als von der Tahari in den hohen Norden.
Ich würde auch die Basics nicht zu weit ausdehnen... man kann doch von keinem Neuling erwarten, was er die Spider-people kennt, oder von Mambas gehört hat... ein Grossteil der Goreaner werden die auch nicht kennen ;)

... und sicherlich durchquere ich nicht alleine auf der Wüste... aber auch innerhalb einer Oase hat man nicht ständig Schutz vor der Sonne, und ab und an müssen Kajirae ja auch mal raus ;)
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mo 19. Okt 2009, 10:17

Bina Mayo hat geschrieben:
Toran Kultus hat geschrieben:Genau das ist meine Kernaussage. Statt immer mit dem Finger auf die boesen Honks zu zeigen, sollte der SIM owner sich mal selbst an der Nase fassen und sich an die Vorlage halten. "Leading by Example", sagt der Ami.


Genau das hat gerade Core in wirklich beispielloser Weise gemacht. Gerade er hat den Krieger vorGELEBT, und nicht nur drüber geschrieben. Kargash war ein echter Wegbereiter, was Sims angeht, die eng an den Büchern spielen, und Core hat mit Katara wirklich lange durchgehalten, TROTZ aller Arbeit die das macht, und Frust, den es bedeutet.


Das zweifelt niemand an , und war auch nicht Inhalt meiner Kritik, bzw meiner These. Ich spreche ausschliesslich vom authentischen Bauen nicht vom RP.

Ausserdem bezog sich mein Statement nicht speziell nur auf Kargash sondern auf eine ganze Reihe von SIM's unter anderem Kargash, aber insbesondere auch auf den Suedland Verbund (Sorry Criz) einschliesslich Kasra. Letzteres koennte auch Augsburg um 1400 sein. Die Vorlage ist aber das mittelalterliche Kairo am Nil.

Mit anderen Worten: Viele Honk Probleme sind hausgemacht und haben Ihre Ursache eben an fehlender Aufklaerung und an SIM's did nicht eindeutig genug als Gor zu erkennen sind. Natuerlich ist das nicht die einzige Ursache...es gibt auch die extrem beratungsresistenten Spieler die eben nicht lernen wollen.

Man darf ausserdem nicht vergessen dass wir alle eine Art Lernzyklus hatten. Ich auf jeden FAll. Wenn ich zurueckdenke was fuer einen Scheiss ich am Anfang spielte...Au weia!

.. und sicherlich durchquere ich nicht alleine auf der Wüste... aber auch innerhalb einer Oase hat man nicht ständig Schutz vor der Sonne, und ab und an müssen Kajirae ja auch mal raus ;)


Der "Haik" soll da die "local fashion" fuer ausser Haus Sklaven sein. Mit Gloeckchen am Fuss.
Guggst Du da: http://www.talesoftheveils.info/diction ... onary.html

Die Gegenkultur der Tahari Stammeskrieger sind die Beduinen Aegyptens (eventuell auch EDIT: Lybien natuerlich nicht Algerien) zur Zeit des Ottomanischen Reiches (Anfang 15tes Jahrhundert) bei denen war der Haik die uebliche ausser Haus Bekleidung aller Frauen egal ob Sklave oder Frei. Man unterschied frei von Sklavin durch das Gloeckchen am Fuss. In-Haus, war die Fashion der Sklavinnen der Chaldar, Tuniken waren weitgehend unbekannt.

In SL koennte das dann so aussehen:
http://tahariblog.com/2009/10/02/how-to ... role-play/

Nu sind wir aber weit weg vom Thema.

Gruss

Wolfgang / Toran
Zuletzt geändert von Toran Kultus am Mo 19. Okt 2009, 12:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Bina Mayo » Mo 19. Okt 2009, 10:41

jooo.... wenn Du als Sa-Fora mit Haik rumrennst, was ich ja gemacht habe, hörst du laufend Unterstellungen, du wolltest dich als Freie verkleiden... und was macht man als brave Sklavin.. man zieht den Umhang aus, und holt sich einen Sonnenbrand, dabei ahbe ich sogar den Schleier weggelassen ;)

Aber trotz alledem geht das am Thema vorbei. Die frage lautet ja, was suchst Du auf Gor, wenn nicht Gor.... andersrum gesehen, was tun so viele Leute auf Gor, die gar kein Gor suchen. Das ganze setzt ja wieder voraus, das man zumindest weiss was Gor ist.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mo 19. Okt 2009, 10:46

Bina Mayo hat geschrieben:jooo.... wenn Du als Sa-Fora mit Haik rumrennst, was ich ja gemacht habe, hörst du laufend Unterstellungen, du wolltest dich als Freie verkleiden... und was macht man als brave Sklavin.. man zieht den Umhang aus, und holt sich einen Sonnenbrand, dabei ahbe ich sogar den Schleier weggelassen ;)


/me schuettelt kraeftig den linken Fuss, damit XXX das Sklavengloeckechen deutlich hoeren kann.

Aber trotz alledem geht das am Thema vorbei. Die frage lautet ja, was suchst Du auf Gor, wenn nicht Gor.... andersrum gesehen, was tun so viele Leute auf Gor, die gar kein Gor suchen. Das ganze setzt ja wieder voraus, das man zumindest weiss was Gor ist.


Ich denke die wenigsten wissen es. Aufklaerung und Autentizitaet tut not!

Gruss

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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Core Hax » Mo 19. Okt 2009, 20:53

Toran Kultus hat geschrieben:Aufklaerung und Autentizitaet tut not!


Ich finde es toll, dass Du Dich engagieren möchtest. Die wenigsten Leute möchten "Unterricht" für Lernwillige vorbereiten und abhalten.
Ich mache gerne Werbung für deine "Unterrichtsstunden" im Gor Campus.
Schick mir einfach die Termine.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Di 20. Okt 2009, 08:46

Das ist nett Core, die Steilvorlage nehm ich gerne an:

Die Seminare / Diskussionsrunden finden allerdings nicht im Gor Campus statt, sondern in der Sand Sleen Oase unter Fuehrung von Sheraka of Tyros, Caste of Scribes. Wahlweise in Gruppendebatten, bei Interesse ist aber auch Einzelcoaching moeglich. Die Diskussionen und Seminare sind meisst auf Tahari Themen ausgelegt, wie zum Beispiel:

- Politische Strukturen in der Tahari
- Authentische Kleidung beim Tahari Rollenspiel
- Kulturelle und Historische Hintergruende von Tribesmen of Gor
- Staedte und Handelsstrukturen am Rande der Tahari (letzte Woche Tor)

Alle diese Kurzseminare werden mit einem Blog-Artikel (plus Notecard) unterstuetzt auf welchem man das wesentliche nachlesen und diskutieren kann: http://tahariblog.com

Die Seminare werden in Englischer Sprache abgehalten und richten sich in erster Linie an Spieler welche Interesse haben im SIM Verbund der Sand Sleen Oase / Oasis of the Nine Wells / Wastelands authentisches Tahari Rollenspiel zu machen. Es koennen aber auch Spieler aus anderen Gruppen teilnehmen.

Einfach In-World Sheraka Sirnah kontaktieren. Oder einfach mal vorbeischauen in der Sand Sleen Oase. Wer sich fuer Assassin Rollenspiel interessiert kann mich natuerlich auch gerne kontaktieren.

Fuer interessenten des Alpin-Helvetischen Gor Rollenspiels haette ich eine Landmark... :lol:

Wolfgang / Toran / Sheraka
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Core Hax » Di 20. Okt 2009, 18:56

Wie gesagt, wenn Du Termine hast, sag bescheid.
Ich gebe das in der Gor Campus Gruppe gerne durch.

Vielleicht behandelst du ja auch mal ein Thema was keinen Taharibezug hat ... denn auch der Rest von Gor sollte dem "goreanischen RP in der Tahari" weiterhelfen ;-)
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Di 20. Okt 2009, 23:02

Core Hax hat geschrieben:Vielleicht behandelst du ja auch mal ein Thema was keinen Taharibezug hat ... denn auch der Rest von Gor sollte dem "goreanischen RP in der Tahari" weiterhelfen ;-)


Hallo Core

Ja, ich dachte tatsaechlich schon daran eine Diskussionsrunde zu organisieren zum Thema: Inwieweit nahm Norman auf die Punischen Kriege bezug und warum. Das wuerde dann endlich klaeren ob mit dem gloreichen Ar das antike Rom oder eben das Griechische Argus gemeint war.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Langes Philosophie von der wahren Natur des Menschen, welche seiner Meinung nach vom Lokalpatriotismus gepraegt ist, und den Imperialen Bestrebungen zweier Kulturen der Antike?

Ich verwarf den Gedanken aber, da ich meine Zweifel habe in SL-Gor genug Leute zu finden die mit dem Begriff "Punische Kriege" ueberhaupt was anfangen koennen und/oder den Zusammenhang mit Gor verstehen koennen.

Ich habe mich mal im Gor Hub mit einem "Krieger" ueber Goreanische Kleidung unterhalten, da er mein "Kleid" (schwarze Tunika) nicht mochte. Es landete etwas spaeter ein klassischer Krieger in der Naehe: Rote Tunika, Sandalen, Rundschild, Gladius, Helm... eben wie aus dem Buch gekrabbelt. Ich wies meinen Gespraechspartner darauf hin und meinte: "Schau, der sieht z.B. authentisch aus".

Er meinte: "Quatsch der sieht wie ein Roemer aus ,was hat der mit Gor zu tun". - Kein Witz!

Wie eben schon Cizero zu sagen pflegte:
O tempora, o mores

Gruss

Wolfgang / Toran
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Bina Mayo » Mi 21. Okt 2009, 08:42

Toran Kultus hat geschrieben:Ja, ich dachte tatsaechlich schon daran eine Diskussionsrunde zu organisieren zum Thema: Inwieweit nahm Norman auf die Punischen Kriege bezug und warum. Das wuerde dann endlich klaeren ob mit dem gloreichen Ar das antike Rom oder eben das Griechische Argus gemeint war.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Langes Philosophie von der wahren Natur des Menschen, welche seiner Meinung nach vom Lokalpatriotismus gepraegt ist, und den Imperialen Bestrebungen zweier Kulturen der Antike?

Ich verwarf den Gedanken aber, da ich meine Zweifel habe in SL-Gor genug Leute zu finden die mit dem Begriff "Punische Kriege" ueberhaupt was anfangen koennen und/oder den Zusammenhang mit Gor verstehen koennen.


Also für mich klingt das eher nach einer Initiative: "Ab welchem Bildungsstand wollen wir die Leute auf unseren Sims haben", oder einfach nach simpler Selbstdarstellung von Dir, als das ich einen Willen erkennen kann, Gor "besser zu machen"
Ich bilde mir ein, ein recht fundiertes Wissen über Gor zu haben, und auch nicht das schlechteste RP im Sinne von Gor zu machen, aber ich muss gestehen, das ich die puninschen Kriege nur den Namen nach kenne.

Wenn es dir nur um die Erkenntnis geht, ob bei Ar Argus oder Rom gemeint war, postest Du vielleicht besser auf Gor-Cronicles, vielleicht nimmt Norman selber ja mal Stellung dazu!

Mit Sicherheit ist Kleidungsmässig noch einiges zu tun, aber in den letzten zwei Jahren sind schon gewaltige Fortschritte gemacht worden. Zumindest da wo ich spiele, sind Männer in Hosen die absolute Ausnahme. Man muss aber auch zugestehen, das viele Sachen erst durch die Entwicklung in SL möglich geworden sind, wie z.B. die "robes of concealment erst durch Sculpties.

Wenn man wirklich etwas zur Aufklärung auf Gor beitragen will, sollte man an eine anderen Stelle anfangen. Gerade die Veranstaltungen der "Gor-Akademie" habe ich als durch die Bank immer als sehr sinnvoll und praxisnah empfunden.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Nadja Avalanche » Mi 21. Okt 2009, 09:21

Ich weiss auch nicht genau, was was Wissen über die punischen Kriege oder ob Ar nun für Rom oder sonst etwas steht, für die Verbesserung des Gor Rollenspiels tun kann. Von Langes Philosophie mal ganz zu schweigen.

Ansonsten lese ich hier interessiert und gespannt mit :-)
If i were a boy..

http://www.youtube.com/watch?v=BVTyLqkez6A
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mi 21. Okt 2009, 10:19

Hallo Nadja

Es geht dabei um das Verstaendniss der zugrunde liegenden Philosophie. Ich denke wenn man diese besser versteht, kann (muss aber nicht) das einen positiven Einfluss auf das Rollenspiel haben, da der Spieler dann nicht nur spielt was in den Buecher beschrieben woertlich steht, sondern in welchem Geiste diese geschrieben wurde.

Eine der grundlegenden Gor-Philosophien ist, dass der Mensch seiner Natur entsprechend eine miteinander in direkter Sympiose (sich gegenseitig ergaenzende) Gesellschaft einen hoeheren Stellenwert einraeumt, als dem Individuum. Aus dem einfachen Grunde, da durch diese Gemeinschaft das Individuum eine groessere Ueberlebenschance hat. Symbol hierfuer: Der gute alte Heimstein.

Ein Teil der Sympatisanten Langscher Thesen (einschliesslich mir selbst), versteht deshalb nicht, warum Lange Imperialistisches Gedankengut (also das, seiner Meinung nach, unnatuerliche Streben nach Unterwerfung anderer Gesellschaften durch Eroberung) so ausfuehrlich in den spaeten Buechern Raum verschafft.

In Tarnsmen hatte Tarl ja die Aufgabe durch einen Plot die Ausweitung eines Imperiums zu verhindern, weswegen die PK ihn ja nach Gor geholt hatten. Spaeter beschreibt Norman aber den Drang der Cosianer nach Imperialismus und laesst diese dann auch noch gewinnen.

Es gibt viele Parallellen zwischen dieser Handlung und den Punischen Kriegen. Die Punischen Kriege waren 4 Grosse Kriege zwischen dem beginnenden Roemischen Reich und der Kartagisch/Phoenizischen Seemacht, der erste fand statt im Jahre 264 v. Chr. und der vierte endete im Jahr 146 n. Chr und war damit der laengste Krieg der Antike wenn nicht sogar der Menschheitsgeschichte, und fuehrte zur Unterwerfung der Kartager (Port Kar auf der Gegenerde) und der Phoenizier (Tyros und Cos) durch die Roemer.

Also fragt sich sowohl der philosophisch Interessierte, als auch der perfektionistisch angehauchte Rollenspieler: Ja, wat nu Herr Lange: Heimstein oder Imperialismus - oder beides? Er muss ja einen Grund gehabt haben die beiden Grossen Imperien der Antike auf der Gegenerde noch mal aufeinander losdreschen zu lassen.

Wenn ich nun einen Ubar spiele, will ich dann Gor erobern oder nur meinen Heimstein schuetzen? Ist Imperialismus Goreanisch oder nicht?

Das hat jetzt aber wirklich nur noch entfernt mit dem Thema zu tun, wollte es aber nicht unbeantwortet lassen.

Gruss

Wolfgang / Toran

Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Nadja Avalanche » Mi 21. Okt 2009, 10:31

Ich finde das ist ein ziemlich konstruierter Bezug.

Wenn Du einen Ubar spielst, um mal beim Thema zu bleiben, dann befindet sich deine Stadt offensichtlich im Krieg und Du bist der General, um diesen Krieg zu gewinnen. Ob das nun für Deinen Heimstein ist, Deine Stadt oder Deine Familie, ist da totale Nebensache. Du führst und gewinnst im besten Fall Deinen Krieg und danach bist Du kein Ubar mehr.

Der Heimstein symbolisiert nur einen zentralen Punkt, etwas physisches und ein Symbol, um den sich Gedanken und Loyalitäten der Goreaner drehen.

Um Deine Frage zu beantworten, man könnte auch seinen Heimstein schützen, indem man Gor erobert. :D

Was ist damit sagen will, das Symbol des Heimsteines ist ein zentrales auf Gor, hat aber mit dem Führen eines Krieges und der Motivation dahinter nur am Rande zu tun.

Von daher kann die eine Stadt problemlos eher egozentrisch denken und sich defensiv schützen wollen, die andere ihre Machtbasis, einen Meerzugang, eine Gebirgskette oder Weidegründe in ihren Besitz bringen wollen.

Ich finde es ja gut, wenn Du parallelen in der irdischen Geschichte suchst um Dir das besser zu vergegenwärtigen, denke aber das niemand das braucht, um ein besserer Rollenspieler zu werden.

Denn das um was es bei goreanischem RP geht, das Gefühl, die Atmosphäre von Wildheit, Ehre, Stolz, Erotik, schöne Frauen und starke Krieger ist so alt wie die Menschheit selbst.

Dazu brauchst Du keinen Geschichtsunterricht besuchen oder abhalten.

Und was der Herr Lange philosophiert oder nicht, hat mit Gor doch gar nichts zu tun ? Woher hast Du das denn, das seine Theorien Gor zugrunde liegen ? Oder hast Du das selbst hergeleitet ?
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mi 21. Okt 2009, 10:53

Nadja Avalanche hat geschrieben:Ich finde es ja gut, wenn Du parallelen in der irdischen Geschichte suchst um Dir das besser zu vergegenwärtigen, denke aber das niemand das braucht, um ein besserer Rollenspieler zu werden.


Nicht notwendigerweise, meine These war, und damit wieder zum Thema zurueck, dass man dadurch eben autentischer baut und damit das Verhalten der Spieler positiv beeinflusst. Die frusterzeugenden Dinge die Core im Eingangsposting aufzaehlte, koennten dadurch reduziert werden. Ein bischen Geschichtsunterrichts-Auffrischung kann dabei auch nicht schaden.

Denn das um was es bei goreanischem RP geht, das Gefühl, die Atmosphäre von Wildheit, Ehre, Stolz, Erotik, schöne Frauen und starke Krieger ist so alt wie die Menschheit selbst.


Jo, aber das ist mir zu oberflaechlich.

Und was der Herr Lange philosophiert oder nicht, hat mit Gor doch gar nichts zu tun ? Woher hast Du das denn, das seine Theorien Gor zugrunde liegen ? Oder hast Du das selbst hergeleitet ?


Oh doch hat es, die Buecher sind genau deswegen geschrieben worden und die Parallelen zu Irdischen Kulturen sind sehr offensichtlich. Allerdings waren derartige Thesen, insbesondere seine Sicht der Frauen, in der Zeit in der er anfing darueber zu schreiben, hoechst unpopulaer.

Der Mann war in erster Linie Professor der Philosophie und erst in zweiter Linie ein grottenschlechter Author. Er bediente sich einer fiktiven Welt um die wirkliche Welt zu erklaeren. Das schuetzte Ihn auch ein bsichen vor all zu heftigen Angriffen der Frauenbewegung, da er immer die Ausrede: "ist ja alles nur science fiction", parat hatte.

Gruss

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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Nadja Avalanche » Mi 21. Okt 2009, 10:55

Was auch jeder anders interpretieren kann und keine Tatsache ist.

Würde aber zu weit führen und vom Thema weg denke cih.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mi 21. Okt 2009, 10:58

Nadja Avalanche hat geschrieben:Was auch jeder anders interpretieren kann und keine Tatsache ist.


Das schoene an Philosophie ist ja, dass niemand die endgueltige Wahrheit hat und diese auch nicht fuer sich beansprucht. Wenn jemand diese haette braeuchten wir keine Philosophen mehr.

Wolfgang / Toran
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Nadja Avalanche » Mi 21. Okt 2009, 11:02

Genau das meine ich. Deswegen halte ich es für verwegen, so etwas als Tatsache hinzustellen und seine Philosophie zu hinterfragen, weil man damit besser die Bücher verstehen würde.

Die Bücher sind eigentlich genau das, was Du kritisiert hast, oberflächliche Krieger Romantik verbunden mit erotischen Fantasien und wenig kreativ, sondern basierend auf irdischen historischen Gesellschaftsformen. Und genau deswegen so beliebt.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mi 21. Okt 2009, 11:15

Nadja Avalanche hat geschrieben:Genau das meine ich. Deswegen halte ich es für verwegen, so etwas als Tatsache hinzustellen und seine Philosophie zu hinterfragen, weil man damit besser die Bücher verstehen würde.


Zum einen liegt in der Natur der Philosophie hinterfragt zu werden und zum anderen die Kernaussagen eines Buch zu erfassen um dieses besser zu verstehen, ist auch kein neues Konzept und auch nicht von mir erfunden. In der Schule hatten wir sogar einen Begriff dafuer, ich glaube das war eine "Eroerterung", bin ich aber nicht sicher ist schon sehr lange her....

Wobei als Tatsache habe ich lediglich den Bezug zu bestimmten Irdischen Kulturen und historischen Gegebenheiten hingestellt, und das sieht ja auch ein Blinder mit Krueckstock. Den Bezug zu den Punischen Kriegen (historische Handlung) habe ich nicht als Fakt dargestellt sondern eben hinterfragt.

Die Bücher sind eigentlich genau das, was Du kritisiert hast, oberflächliche Krieger Romantik verbunden mit erotischen Fantasien und wenig kreativ, sondern basierend auf irdischen historischen Gesellschaftsformen. Und genau deswegen so beliebt


Wie gesagt, ich denke die Buecher sind deutlich mehr als das.

These (ohne Anspruch auf faktische Korrektheit):
Vielleicht sind die Buecher ja deswegen so beliebt, weil sie den Nerv der menschlichen Natur treffen. Was in der Konsequenz heissen wuerde : Lange haette Recht mit vielen seiner Thesen.

Gruss

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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Nadja Avalanche » Mi 21. Okt 2009, 12:08

Toran Kultus hat geschrieben:
Nadja Avalanche hat geschrieben:Genau das meine ich. Deswegen halte ich es für verwegen, so etwas als Tatsache hinzustellen und seine Philosophie zu hinterfragen, weil man damit besser die Bücher verstehen würde.


Zum einen liegt in der Natur der Philosophie hinterfragt zu werden und zum anderen die Kernaussagen eines Buch zu erfassen um dieses besser zu verstehen, ist auch kein neues Konzept und auch nicht von mir erfunden. In der Schule hatten wir sogar einen Begriff dafuer, ich glaube das war eine "Eroerterung", bin ich aber nicht sicher ist schon sehr lange her....


Wollen wir semantisches Judo machen ?

Natürlich liegt es in der Natur der Philosophie, hinterfragt zu werden.
Nur der Übergang von Dir, das man dies tun sollte, um besser Rollenspielen zu können, der ist nicht existent.

Ebenso richtig ist, das man die Kernaussagen eines Buches erfassen sollte um dieses besser zu verstehen, aber auch hier sehe ich einen Fehlschluss, das man die Bücher nur besser erfassen kann, wenn man sich a) mit seiner Philosophie befasst und b) einen Geschichtskurs belegt-

Toran Kultus hat geschrieben:Wobei als Tatsache habe ich lediglich den Bezug zu bestimmten Irdischen Kulturen und historischen Gegebenheiten hingestellt, und das sieht ja auch ein Blinder mit Krueckstock. Den Bezug zu den Punischen Kriegen (historische Handlung) habe ich nicht als Fakt dargestellt sondern eben hinterfragt.


Meinte ich auch nicht, sondern das Du es als Tatsache hinstellst, das er die Bücher geschrieben hat, um die reale Welt zu erklären und eine Philosophie zu verbreiten.

Toran Kultus hat geschrieben:
Die Bücher sind eigentlich genau das, was Du kritisiert hast, oberflächliche Krieger Romantik verbunden mit erotischen Fantasien und wenig kreativ, sondern basierend auf irdischen historischen Gesellschaftsformen. Und genau deswegen so beliebt


Wie gesagt, ich denke die Buecher sind deutlich mehr als das. .


Siehst Du, so unterschiedlich können Ansichten sein, ohne das sie falsch sind :-)

Toran Kultus hat geschrieben:These (ohne Anspruch auf faktische Korrektheit):
Vielleicht sind die Buecher ja deswegen so beliebt, weil sie den Nerv der menschlichen Natur treffen. Was in der Konsequenz heissen wuerde : Lange haette Recht mit vielen seiner Thesen.


Romantik, starke Krieger die auf die Ehre noch etwas geben, schöne willige Frauen, wo Hinterlist und Intellekt nicht viel zählt ?
Natürlich treffen sie den Nerv von vielen Menschen. Was meinst Du, warum in Liebesromanen immer letztendlich so ein strahlender Ritter hervorkommt ?
Warum Ritterfilme immer von Ehre und Pathos triefen ?

Weil Menschen den Wunsch haben, das das Leben einfach ist. Schwarz und Weiss, Gut und Böse, etc.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Bina Mayo » Mi 21. Okt 2009, 12:23

Nadja Avalanche hat geschrieben:Ebenso richtig ist, das man die Kernaussagen eines Buches erfassen sollte um dieses besser zu verstehen, aber auch hier sehe ich einen Fehlschluss, das man die Bücher nur besser erfassen kann, wenn man sich a) mit seiner Philosophie befasst und b) einen Geschichtskurs belegt-


Volle Zustimmung! Ich habe das Gefühl das einmal zu viel Aussage in die Bücher 'reininterpretiert wird, und zum zweiten, was viel wichtiger ist, eine einfache Aussage wie "in jeder Frau steckt eine Sklavin" dermaßen verkompliziert wird, dass sie niemand mehr versteht.
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Re: Was suchst Du in Gor ... wenn nicht Gor?

Beitragvon Toran Kultus » Mi 21. Okt 2009, 12:52

Meinte ich auch nicht, sondern das Du es als Tatsache hinstellst, das er die Bücher geschrieben hat, um die reale Welt zu erklären und eine Philosophie zu verbreiten.


Tja, das entnehme ich seinen eigenen Aussagen:

The Gorean world does not exist to have a little something for everybody. It would rather have anthropological integrity and have a good deal of something for somebody. In trying to please everyone, one is likely to please no one. Take the Gorean movies, for example.

Let ten thousand writers scramble for the big audience, and split it into ten thousand fragments; I would rather write for a smaller audience, and have it all to myself. For example, let us suppose, as an analogy, that there are one thousand readers in the mass audience, and two hundred readers in the, so to speak, elite audience. Let the thousand writers then divide up the thousand readers, and get, say, one each. I would rather have the 200 readers in the prestige audience.

The Gorean books are written for highly intelligent, highly sexed adults, of both sexes. They are not written for the hysterical PC crowd, or for children, or for psychologically and biologically uninformed ignoramuses. Indeed, you have to be a reasonably sophisticated reader to even follow the vocabulary and syntax, let alone the concepts and thought, of the Gorean books.

They are adventure novels, but also, obviously, psychological novels, intellectual novels, philosophical novels, and, indeed, sensuous romances, as well. It is no wonder that they have a special, talented readership, one capable of understanding and relishing something out of the ordinary, something honest, something refreshing, something different. No wonder they infuriate the writers who would keep science fiction a stagnant, juvenile genre.

Professor John Lange
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